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Erste internationale Konferenz des FWF Projekts “Superseding Historical Injustice and Changed Circumstances“

v.l.n.r.: Kanita Kovacevic, Kerstin Reibold, Klemens Wieringer, Andrei Marmor, Burke Hendrix, Lukas Meyer, Jeremy Waldron, Gordon Christie, Timothy Waligore, Lena Remich, Daniel Butt, Julio Montero, Jeff Spinner-Halev, Daniel Lassnig, Amy Hondo, Santiago Truccone Borgogno, Bernhard Petutschnig, Seung Hyun Song.

Leitung: Lukas Meyer, Arbeitsbereich Praktische Philosophie, Institut für Philosophie

Der Workshop „The Temporal Orientation of Justice: The Supersession Thesis, Historical Injustice, and Changed Circumstances“ fand om 04.-06. Juni statt. Teilgenommen hat insbesondere Jeremy Waldron (New York University), der die Aufhebungsthese (Supersession Thesis) formuliert hat, wonach die normativen Konsequenzen historischen Unrechts durch veränderte Umstände verändert und aufgehoben werden können

Im Workshop wurden die konzeptuellen und argumentativen Voraussetzungen und die Reichweite der Aufhebungsthese kritisch untersucht, insbesondere auch anhand von Fällen historischen Unrechts.

Neben Jeremy Waldron und den FWF Projektmitarbeitern/ innen Timothy Waligore, Seung Hyun Song und Santiago Truccone Borgogno, nahmen Daniel Butt (University of Oxford), Gordon Christie (University of British Columbia), Burke Hendrix (University of Oregon), Amy Hondo (Princeton University), Andrei Marmor (Cornell University), Julio Montero (University of Buenos Aires) und Jeff Spinner-Halev (University of North Carolina at Chapel-Hill) an dem Workshop teil.

Die Integration der Konferenz in verschiedene Lehrveranstaltungen des Instituts bot Studierenden die Möglichkeit, sich den Forschungsstand zu Fragen der Historischen Gerechtigkeit zu erarbeiten, wie auch Kontakt zu international renommierten Wissenschaftlern/ innen zu knüpfen.

Im Rahmen der Konferenz fand am 4. Juni fand uch ein sehr gut besuchter öffentlicher Abendvortrag von Professor Waldron statt. Aus einer kosmopolitischen Perspektive diskutierte Jeremy Waldron „The Philosophical Foundations of Immigration Law“, und untersuchte, ob Staaten berechtigt sind und falls Ja, inwiefern und mit welchen Mitteln, Immigration zu beschränken und zu verhindern.

Die Organisatoren/innen möchten hier nochmals herzlich allen Fördergebern danken: dem Land Steiermark, dem Landeshauptmann des Landes Steiermark, der Stadt Graz, der Gesellschaft für Analytische Philosophie, dem Büro für Internationale Beziehungen sowie dem Dekanat der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz.

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