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Den Herausforderungen an die internationale und europäische Klimapolitik nach Kopenhagen begegnen (abgeschlossen)

Februar 2011 – Oktober 2012
Partner: Lukas Meyer
Post-docs: Dominic Roser, Alexa Zellentin
Gefördert vom Austrian Climate Research Programme


In diesem interdisziplinären und internationalen Forschungsprojekt, gefördert vom Austrian Climate Research Programme 2011-12 und geleitet von Karl Steininger, Institut für Volkswirtschaftslehre der Uni Graz, haben Mitglieder des Arbeitsbereichs Praktische Philosophie (Lukas Meyer, Dominic Roser und Alexa Zellentin) Optionen für eine künftige europäische und internationale Klimapolitik untersucht. Dabei haben sie mit KollegInnen von der Universität Oxford, der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin, und von der Climate Policy Initiative, Venedig, zusammengearbeitet.

Nach der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen war für das Projekt die Annahme leitend, dass kein umfassendes internationales klimapolitisches Regelwerk entsteht. Basierend auf einer politischen, normativen und ökonomischen Analyse identifizierten die ForscherInnen eine breite Vielfalt von Szenarien. Diese Szenarien wurden in Diskussionen zwischen den ÖkonomInnen und PhilosophInnen bewertet, wobei Kriterien der normativen Angemessenheit und der politischen Relevanz herangezogen wurden. Je nach Szenario übernehmen die EU, die reichen Länder oder die viel emittierenden Staaten die Führung bei Emissionsreduktionen. Zwei weitere Szenarien stützen sich auf
Gleichheit: Einmal auf Gleichheit der Emissionen und ein anderes Mal auf Gleichheit der Vorteile, die aus Emissionen gewonnen werden können.

Untersucht wurde die Vereinbarkeit dieser Szenarien mit einer gerechten Verteilung der Bemühungen zur Eindämmung der Emissionen. Die wirtschaftlichen Implikationen und Auswirkungen auf den Treibhausgasausstoß dieser Szenarien wurden dann mithilfe eines multisektoralen CGE-Modelles für die EU, ihre wichtigsten Handelspartner und andere Regionen der Welt analysiert.

Anschließend wurden verschiedene politische Optionen in Bezug auf die Ergebnisse des Modells anhand von wirtschaftlichen, ökologischen und normativen Kriterien bewertet. Abschließend wurden Empfehlungen für Maßnahmen der EU entwickelt, sowohl in Bezug auf die EU-Politik als auch in Bezug auf das institutionelle Umfeld auf globaler Ebene.

Kontakt

Leiter des Arbeitsbereichs Univ.-Prof. Dr. Lukas Meyer Telefon:+43 (0)316 380 - 2300
Fax:+43 (0)316 380 - 9705

Web:https://homepage.uni-graz.at/de/lukas.meyer/

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Attemsgasse 25/II 8010 Graz
Mag. Kanita Kovačević Telefon:+43 (0)316 380 - 2299
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